Produktionsschule

Nah an der Praxis lernen - eine Chance für Schulverweigerer

Mit der Produktionsschule hat Göttingen ein weiteres Angebot erhalten, Schulverweigerern einen Schulabschluss zu ermöglichen. Zielgruppe sind Jugendliche ab 13 Jahren.

Als Außenstelle der Heinrich-Heine-Schule und in Zusammenarbeit mit der Beschäftigungsförderung Göttingen ist es möglich, schulpflichtige Schüler und Schülerinnen mit alternativen (unschulischen) Lehrformen zu einem Abschluss zu führen.

Durch die Verknüpfung von praktisch-fachlicher Arbeit und theoretischen Lerninhalten erhalten die Jugendlichen einen neuen Zugang zur Wissensvermittlung. Gerade durch diese praxisorientierte Lernform, z.B. in den Bereichen Hauswirtschaft und Tischlerei werden den Schülern/innen schnell sichtbare Erfolgserlebnisse vermittelt.

Ausgestattet mit praktischen Erfahrungen, erhöht sich gleichzeitig auch die Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen.

Kernelemente der Produktionsschule Göttingen sind u. a.:

  • Erfolgserlebnisse und Anerkennung durch zielführende praktische Arbeit
  • Praxisorientiertes Lernen; allgemein bildender Unterricht findet nicht isoliert, sondern praxisnah im Zusammenhang mit der Produktion statt
  • Stärken und Fähigkeiten der Schüler bilden den Ausgangspunkt der Arbeit

Ziele der Produktionsschule sind:

  • Entwickeln einer positiven Einstellung zum Lernen
  • Rückführung an den Regelunterricht der Stammschule
  • Erwerb eines Schulabschlusses
  • Vermittlung in Ausbildung oder Beschäftigung

Kontakt

Beschäftigungsförderung Göttingen
Projektleitung Levinstraße 1a, 37079 Göttingen

Maike Lotze
Telefon: 0551 - 400 3621
m.lotze@goettingen.de